Consorsbank: Apple-Aktie für Depot geschenkt + Tagesgeld mit 3,8% Zinsen für 5 Monate

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GRATIS Apple Aktie
Consorsbank: Apple-Aktie für Depot geschenkt + Tagesgeld mit 3,8% Zinsen für 5 Monate
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Die Consorsbank verschenkt eine Apple-Aktie an Neukunden, die ein Depot eröffnen, und zahlt auf dem Tagesgeld 3,80 % Zinsen. Beides klingt nach einem einfachen Mitnahmeeffekt. Ist es aber nicht: Die Aktie gibt es nur, wenn du einen sogenannten UpTrade startest – und das ist ein Covered Call, also ein Geschäft mit echtem Risiko. Was dahintersteckt, bevor du dich anmeldest.

Was es gibt

  • Eine Apple-Aktie (WKN 865985) mit 0 € Anschaffungskosten, eingebucht zum dann gültigen Kurs. Am 9. Oktober 2026 lag der bei rund 241,21 € – ein fester Gegenwert ist das also nicht.
  • 3,80 % Zinsen p. a. auf dem Tagesgeld, für 5 Monate und bis zu einer Million Euro. Danach gilt der Bestandszins von 1,00 %.
  • Kostenlose Depotführung, Orders über Tradegate für 0,95 € zuzüglich Spread.

Die Bedingungen für die Aktie

  1. Erstes Wertpapierdepot über die Aktionsseite beantragen, bis zum 30. Dezember 2026. Die Eröffnung samt Legitimation muss bis zum 20. Januar 2027 abgeschlossen sein.
  2. Eine für UpTrade zugelassene Aktie ins Depot bringen, durch Kauf oder Übertrag.
  3. Den Wissens-Check der Consorsbank bestehen. Ohne ihn geht kein UpTrade.
  4. Einen UpTrade starten, bis zum Ende des Monats nach der Depoteröffnung. Die Apple-Aktie wird im Monat darauf eingebucht.

Teilnehmen können nur Privatkunden, die in den letzten sechs Monaten kein Konto und kein Depot bei der Consorsbank hatten. Einmal pro Kunde; ein Gemeinschaftsdepot zählt einmal. Ausgeschlossen sind Minderjährige, RISE-Young-Trading-Konten und Kunden des BNP Paribas Wealth Managements. Die Aktion ist nicht mit anderen Consorsbank-Aktionen kombinierbar – das betrifft vermutlich auch die parallel laufende Tagesgeld-plus-ETF-Aktion.

Der Haken: UpTrade ist ein Covered Call

Hier liegt der eigentliche Kern des Angebots. Bei einem UpTrade verkaufst du eine Kaufoption auf Aktien, die du bereits besitzt. Du bekommst dafür sofort eine Prämie und darfst sie behalten, egal wie es ausgeht. Im Gegenzug legst du einen Strike fest, also einen Kurs oberhalb des aktuellen, und eine Laufzeit.

  • Laufzeiten: 30, 60, 90 oder 180 Tage. Strike: 2,5 bis 40 % über dem aktuellen Kurs.
  • Steht der Kurs am Laufzeitende über dem Strike, werden deine Aktien zum Strike verkauft. Den Gewinn darüber bekommst du nicht.
  • Steht er darunter, behältst du die Aktien – samt Kursverlust. Die Prämie federt ihn nur teilweise ab.
  • Während der Laufzeit sind die Aktien gesperrt und können nicht verkauft werden. Eine vorzeitige Auflösung ist möglich, aber zu einem marktabhängigen Rückkaufpreis und mit zusätzlichen Gebühren.
  • Die Consorsbank behält 1,5 % der Prämie als Gebühr. Ein für das Geschäft nötiger Aktienverkauf kostet 9,95 €.
  • Die Prämien unterliegen laut Consorsbank der Einkommensteuer.
Was du beim UpTrade abgibst
Beispielrechnung für eine Position von 1.000 €. Steigt der Kurs über den Strike, werden deine Aktien zum Strike verkauft – alles darüber gehört dem Käufer der Option, nicht dir.
25,00 € abgegeben, wenn der Kurs 5 % steigt (Strike +2,5 %)
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75,00 € abgegeben, wenn der Kurs 10 % steigt (Strike +2,5 %)
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50,00 € abgegeben, wenn der Kurs 10 % steigt (Strike +5,0 %)
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150,00 € abgegeben, wenn der Kurs 20 % steigt (Strike +5,0 %)
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100,00 € abgegeben, wenn der Kurs 20 % steigt (Strike +10,0 %)
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Die Prämie bleibt dir in jedem Fall – aber sie ist der Preis dafür, dass du den Kursgewinn oberhalb des Strikes abgibst. Fällt der Kurs stattdessen, behältst du die Aktien samt Verlust; die Prämie federt ihn nur teilweise ab. Während der Laufzeit sind die Aktien gesperrt und können nicht verkauft werden.
Balkenlänge im Verhältnis zu 200 €. Vereinfachte Darstellung ohne Prämie, Gebühren und Steuern. Keine Anlageberatung. Quelle: Consorsbank-Angaben in der Berichterstattung, Stand 5. November 2026.

Börse Online hat die Strategie eingeordnet und kommt zu einem klaren Urteil: Wer auf maximale Rendite aus ist, sollte die Finger davon lassen. Automatisierte Covered-Call-ETFs schütten hoch aus, hinken dem breiten Markt langfristig aber deutlich hinterher. Das Magazin verweist auf einen solchen Fonds, der seit 2023 rund 23 % zulegte, während der MSCI World 66 % schaffte.

Das Tagesgeld: 3,80 % sind ein Fünf-Monats-Zins

Der Aktionszins läuft 5 Monate, danach greift der Bestandszins von 1,00 %. Wer das Geld ein volles Jahr liegen lässt und nicht wechselt, kommt im Schnitt auf 2,17 % p. a. – nicht auf 3,80 %. Die Zinsen werden quartalsweise gutgeschrieben.

AnlagebetragZinsen in den 5 AktionsmonatenZinsen in zwölf Monaten
2.000 €31,67 €43,33 €
5.000 €79,17 €108,33 €
10.000 €158,33 €216,67 €
25.000 €395,83 €541,67 €

Werte vor Abgeltungsteuer, bei durchgehend gleichem Guthaben. Die Spalte rechts unterstellt, dass du nach den 5 Monaten beim Bestandszins bleibst. Wer dann weiterzieht, holt mehr heraus – muss sich aber kümmern.

Für wen das etwas ist

  • Wer ohnehin ein Depot sucht und versteht, worauf er sich mit einem Covered Call einlässt, bekommt eine Aktie im Wert von gut 200 € dazu.
  • Wer nur die Gratisaktie will, sollte zweimal nachdenken: Der Wissens-Check ist nicht die Hürde, der UpTrade ist es. Du brauchst eine passende Aktie im Depot und gibst deren Kurschance nach oben ab.
  • Wer nur Zinsen will, braucht den UpTrade nicht. Das Tagesgeld gibt es auch ohne – dann aber ohne Apple-Aktie.
  • Kurze Laufzeit, hoher Strike begrenzt den Schaden, falls du den UpTrade nur für die Prämie machst. Je höher der Strike, desto kleiner allerdings auch die Prämie.

Stand: 5. November 2026. Angaben nach den Aktionsbedingungen der Consorsbank. Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Ein Covered Call begrenzt den Kursgewinn nach oben und schützt nicht vor Verlusten. Wertpapiergeschäfte sind mit Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Prüfe die vollständigen Bedingungen auf der Aktionsseite.


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Nils
Nils

Hej, ich bin Nils, Gründer von EasyDealz. Seit 2009 jage ich Schnäppchen – erst für mich, dann für eine Community, die inzwischen täglich hier vorbeischaut. Im Magazin beantworte ich die Fragen, die beim Sparen immer wieder auftauchen: Was kostet ein Abo wirklich, welches Gerät lohnt sich in welcher Preisklasse, wie kündigt man ohne Ärger. Recherche und Entwurf entstehen mit KI-Unterstützung, veröffentlicht wird nur, was ich geprüft und freigegeben habe. Fehler gefunden oder einen besseren Deal? Schreib’s in die Kommentare.

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